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            <pentabarf:title>Er&#246;ffnung und Gru&#223;worte</pentabarf:title>
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            <summary>Er&#246;ffnung und Gru&#223;worte</summary>
            <description>Er&#246;ffnung der SciCAR24.</description>
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            <pentabarf:title>Wie Daten und Visual Forensics den Investigativjournalismus ver&#228;ndern</pentabarf:title>
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            <summary>Wie Daten und Visual Forensics den Investigativjournalismus ver&#228;ndern</summary>
            <description>Investigativer Journalismus ist mehr als Dokumente &#252;ber menschliche Quellen zu ergattern. Datenjournalismus ist mehr als eine aufwendige Visualisierung. Und Visual Forensics ist mehr als ein paar Social Media Fotos zu analysieren. Die drei Bereiche ber&#252;hren oder &#252;berschneiden einander. Fotos f&#252;hren zu Personen. Personen f&#252;hren zu Unternehmen. Unternehmen f&#252;hren zu Registern. Und vom Datensatz ist es nicht weit zur n&#228;chsten Person. Das Problem: Die drei Bereiche werden oft separat gedacht. Investigativteams suchen die Hilfe von Datenjournalist:innen meist nur, wenn sie zuf&#228;llig auf einen Datensatz sto&#223;en, statt danach gezielt zu suchen. DatenjournalistInnen wissen gar nicht, dass sie einen Schatz f&#252;r Investigativ-Reporter:innen heben k&#246;nnten. Und Visual Forensics Reporter:innen, die nur nach Bildmaterial im Internet suchen, aber die ReporterInnen vor Ort nicht einbeziehen, lassen wertvolles Material liegen. 

Der Vortrag zeigt, warum und wie man Investigation, Daten und Visual Forensics gemeinsam denken sollte. Anhand von Beispielen wird gezeigt, wie Daten in investigativen Geschichten helfen k&#246;nnen, Spuren zu finden, die Recherchen vorantreiben und mehr Tiefe geben. Und wie Datenjournalismus and der Schnittstelle zu Visual Forensics daf&#252;r genutzt werden kann, investigative Ans&#228;tze zu finden und so vor die Entwicklung von Ereignissen zu kommen. Au&#223;erdem geht es darum, wie solche interdisziplin&#228;ren Projekte oder Teams systematisch aufgebaut sein m&#252;ssen, wo Fallstricke liegen und wie man diese umgeht.</description>
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            <status>CONFIRMED</status>
            <category>Lecture/Presentation</category>
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            <attendee>Christina Brause</attendee>
            
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            <pentabarf:title>Innovative Ideen f&#252;r den Datenjournalismus</pentabarf:title>
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            <summary>Innovative Ideen f&#252;r den Datenjournalismus</summary>
            <description>Der WPK-Innovationfonds unterst&#252;tzt Pionier:innen, die im Wissenschafts- und Datenjournalismus neue Wege beschreiten wollen. Wir stellen Projekte vor, die vom Fonds gef&#246;rdert werden: 

- &#8222;Vertical52&#8220;: Waren Satellitendaten in der Vergangenheit Geheimdiensten und dem Milit&#228;r vorbehalten, bieten sie heute immer mehr zivile Nutzungsm&#246;glichkeiten. Die wenigsten Journalisten haben aber einen Zugang zu hochaufl&#246;senden, kommerziellen Satellitenbildern noch das Wissen, daraus komplexe Analysen abzuleiten. Daher entwickelt Vertical52 ein Trainingsprogramm f&#252;r Journalistenschulen, Medienakademien und Fellowship-Programme, die sich an Lokaljournalist:innen und Journalist:innen im Exil wenden, sowie einen plattformbasierten Werkzeugkasten, mit dem man auch ohne Vorkenntnisse aus dem All recherchieren und die gewonnenen Erkenntnisse darstellen k&#246;nnen. Damit will das Team dazu beitragen, Satellitenjournalismus als eigene Disziplin der journalistischen Recherche und die Existenz unabh&#228;ngiger Medien als wirksames Gegengewicht zu Propaganda und Desinformation zu etablieren. 

- CheckerEvi: Die Webanwendung baut f&#252;r Verbraucher:innen eine Br&#252;cke &#252;ber die Abgr&#252;nde irref&#252;hrender Gesundheitsinformationen, journalistisch aufbereitet und mit optimalem Informationswert. Die Meldungen erreichen automatisiert die korrekte Meldestelle &#8211; ohne l&#228;stiges Suchen oder Umwege &#252;ber andere Webseiten.

- &#8222;KI-Geo-Finder&#8220;: Wie s&#228;he unsere Stadt aus, wenn alle Parkpl&#228;tze zu Gr&#252;nfl&#228;chen umgestaltet w&#252;rden? Wie hoch ist der Anteil begr&#252;nter D&#228;cher in unserer Region? Und wieviel mehr Schotterg&#228;rten gibt es als noch vor zehn Jahren? Solche Fragen soll der KI-Geo-Finder von NDR Data beantworten, indem er hoch aufgel&#246;ste Satellitenbilder und Luftaufnahmen durchsucht. Vortrainierte Algorithmen identifizieren bestimmte Objekte wie Autos, private Pools oder begr&#252;nte D&#228;cher. Journalist:innen k&#246;nnen die Datenplattform kostenlos nutzen, um in ihrer Region gezielt nach Geschichten zu suchen. So k&#246;nnen auch solche Redaktionen KI-getriebenen Satellitenjournalismus machen, die sonst nicht die personellen und finanziellen Ressourcen daf&#252;r haben. 

In dieser Session stellen die Teams ihre Idee (und das Problem, dass sie l&#246;sen wollen), ihren Ansatz und die Herausforderungen vor und stellen sich den Fragen des Publikums. Dar&#252;ber hinaus stellt Anja Noster von der Bauhaus-Universit&#228;t Weimar die TRANSFORM-Forschung vor, die den Fonds und die F&#246;rderprojekte mit Erkenntnissen aus der Innovationsforschung begleitet.

Moderation: Gianna-Carina Gr&#252;n</description>
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            <category>Workshop</category>
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            <attendee>Gianna-Carina Gr&#252;n</attendee>
            
            <attendee>Marcus Pfeil</attendee>
            
            <attendee>Sigrid M&#228;rz</attendee>
            
            <attendee>Michael H&#246;rz</attendee>
            
            <attendee>Anja Noster</attendee>
            
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            <pentabarf:title>Lieber sp&#228;t als gar nicht? Verkehrsdaten, Journalismus und Verkehrswende</pentabarf:title>
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            <summary>Lieber sp&#228;t als gar nicht? Verkehrsdaten, Journalismus und Verkehrswende</summary>
            <description>Auf der Schiene, der Stra&#223;e und in der Luft werden gewaltige Mengen Daten produziert &#8211; zu Fahrpl&#228;nen, P&#252;nktlichkeiten, Verkehrsmengen, Staus, Reisegeschwindigkeiten und vielem mehr. Obwohl &#214;PNV-Anbieter und die Hersteller von Navigationssystemen teilweise seit vielen Jahren ihre Daten recht freigiebig teilen, spielen sie in der Arbeit von DatenjournalistInnen bislang kaum systematisch eine Rolle &#8211; und so gut wie nie beim Thema Verkehrswende. 

Woran liegt das? Wo kommen (Echtzeit-)Daten her, wie gut sind sie verwertbar? Wer arbeitet bereits damit? Und schadet Berichterstattung &#252;ber unp&#252;nktliche Busse und Bahnen nicht der Verkehrswende? Das kl&#228;ren wir in einem Panel mit Impulsen sowie in der anschlie&#223;enden Diskussion.</description>
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            <category>Panel discussion</category>
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            <attendee>Dr. Jan Georg Plavec</attendee>
            
            <attendee>Simon Koenigsdorff</attendee>
            
            <attendee>Stefan Kaufmann</attendee>
            
            <attendee>Dorothee Sigg</attendee>
            
            <attendee>Uta Schauf</attendee>
            
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            <pentabarf:title>Kurs halten. Ein Kompass f&#252;r (Daten-)Journalismus in Zeiten lernender Systeme (KI). Keynote</pentabarf:title>
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            <summary>Kurs halten. Ein Kompass f&#252;r (Daten-)Journalismus in Zeiten lernender Systeme (KI). Keynote</summary>
            <description>KI l&#228;sst sich als Basistechnologie, vergleichbar etwa mit Elektrizit&#228;t verstehen. Wie bei jeder Technologie ist bedeutsam, wie wir die Folgen einsch&#228;tzen: Wie behalten wir bei KI-Anwendungen die Aufsicht und die Kontrolle? Wof&#252;r sind KI-Anwendungen gut? Wie k&#246;nnen wir uns gegen sie wehren? Wem n&#252;tzen sie? Wie l&#228;sst sich erreichen, dass sie m&#246;glichst jedem n&#252;tzen? Wer ist in der Verantwortung, wenn etwas schiefl&#228;uft? Welche Regeln, welchen Kompass braucht es? Was treibt B&#252;rger:innen um, was speziell Medienschaffende? Medienh&#228;user tragen Verantwortung f&#252;r die Art, wie sie KI-Anwendungen in den Arbeitsalltag einbauen. Transparent sein, sensibel mit Daten umgehen, nichts ohne menschliche Schlusskontrolle ver&#246;ffentlichen &#8211; etliche haben sich Ethik-Kodizes insbesondere f&#252;r die redaktionelle Arbeit gegeben; auch auf institutioneller und gesetzgeberischer Ebene wurden Regeln entwickelt. Doch vielfach bleibt einige Luft nach oben. Das ist riskant &#8211; und dies gilt auch f&#252;r die Art der (journalistischen) Auseinandersetzung mit KI. Sie bleibt oft bei der Begeisterung &#252;ber Tools oder bei eher irref&#252;hrenden Fragen (Kollege KI?) h&#228;ngen und klammert die Reflexion aus: Was bedeutet es, wenn KI zur Gesichtserkennung bei Asylbewerbern eingesetzt wird, in Wahlk&#228;mpfen oder &#252;ber Chatbots und Avatare in der Interaktion mit Verstorbenen? Kurz: Die Keynote m&#246;chte auch Denk- und Diskussionsanst&#246;&#223;e bieten, wie wir als demokratische Gesellschaft auf Kurs bleiben.</description>
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            <attendee>Prof. Dr. Marlis Prinzing</attendee>
            
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            <pentabarf:title>Lernende Systeme &#252;berall: (Wie) k&#246;nnen KI-Modelle den Journalismus verbessern?</pentabarf:title>
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            <summary>Lernende Systeme &#252;berall: (Wie) k&#246;nnen KI-Modelle den Journalismus verbessern?</summary>
            <description>Die KI-Transformation hat Redaktionen, Hochschulen und Beh&#246;rden bereits erfasst, wobei die Potenziale erst schrittweise realisiert werden. Im Bereich der Analyse und Aufbereitung von Daten finden sich nicht selten die Pioniere dieser Entwicklung: Sie verwenden KI-Werkzeuge unter anderem zur Auswertung gro&#223;er Datens&#228;tze, zur Automatisierung ihrer Workflows und als Unterst&#252;tzung beim Programmieren. Doch wie etabliert sind KI-Systeme wirklich im Arbeitsalltag? Was ist zu beachten, damit hybride Workflows letztlich den hohen Anforderungen in der Recherche und Berichterstattung gen&#252;gen? Und wohin f&#252;hrt die Arbeit mit gro&#223;en Sprachmodellen, die anfangs mit einer beeindruckenden Mischung aus sprachlicher Eloquenz und wilden Konfabulationen auffielen? Das Panel diskutiert diese und weitere Fragen, zudem werden Ergebnisse aus LLM-Tests pr&#228;sentiert. 

Moderation: Prof. Christina Elmer, TU Dortmund</description>
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            <status>CONFIRMED</status>
            <category>Workshop</category>
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            <location>Auditorium</location>
            
            <attendee>Jan Eggers</attendee>
            
            <attendee>Sebastian Mondial</attendee>
            
            <attendee>Prof. Dr. Marlis Prinzing</attendee>
            
            <attendee>Dr. Jakob Vicari</attendee>
            
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            <pentabarf:title>Science Night Dortmund</pentabarf:title>
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            <summary>Science Night Dortmund</summary>
            <description>Am Freitag, den 27. September, findet die erste &#8222;Science Night &#8211; Die Dortmunder Nacht der Wissenschaften&#8220; statt. Und wir wollen den ersten offiziellen Tag der SciCAR dort ausklingen lassen. Ein Bustransfer bringt uns um 19 Uhr von der SciCAR direkt zum Dortmunder U. 


Weitere Informationen zur Science Night findet Ihr hier: https://www.masterplan-wissenschaft.de/de_de/sciencenight2024/</description>
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            <category>Other format</category>
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            <pentabarf:title>Erreichbarkeit von Krankenh&#228;usern</pentabarf:title>
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            <summary>Erreichbarkeit von Krankenh&#228;usern</summary>
            <description>Im Rahmen der Krankenhausreform werden immer wieder einzelne Leistungen an einem Ort oder gleich ganze Klinikstandorte oder in Frage gestellt. Dadurch &#228;ndert sich die Erreichbarkeit von Leistungen/Standorten. Bei der datenjournalistischen Bearbeitung dieses Themas gibt es verschiedene H&#252;rden: Welche Liste von Krankenh&#228;usern wird als Grundgesamtheit angenommen? Wie und mit welchen Metadaten wird diese angereichert (Notfallstufen, Zertifizierungen, Angebot bestimmter Behandlungen)? Wie werden eigentlich Entfernungen zu Krankenh&#228;usern gemessen? Und wie k&#246;nnen wir eine allgemeine Infrastruktur f&#252;r diesen Themenbereich schaffen, die von allen Redaktionen genutzt werden kann, damit nicht alle mit &gt;500 GB Daten hantieren m&#252;ssen? Mit diesen Fragen wollen wir uns in dieser Session besch&#228;ftigen und schauen dabei auf Beispiele aus Wissenschaft und Journalismus.</description>
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            <status>CONFIRMED</status>
            <category>Panel discussion</category>
            <url>https://24.scicar.de/scicar24/talk/A8ZNGS/</url>
            <location>Seminar room I</location>
            
            <attendee>Lars Koppers</attendee>
            
            <attendee>Ulrich Lang</attendee>
            
            <attendee>Tim Holthaus</attendee>
            
            <attendee>Sven Lautenbach</attendee>
            
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            <pentabarf:title>Metadatenjournalismus - mehr strukturierte Informationen f&#252;r Journalist:innen</pentabarf:title>
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            <pentabarf:language>de</pentabarf:language>
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            <summary>Metadatenjournalismus - mehr strukturierte Informationen f&#252;r Journalist:innen</summary>
            <description>Wie sehr nutzt mir eine readme.txt auf einem FTP-Server, wenn ich genau wissen will, ab wann Daten vorliegen und in welcher Frequenz? Strukturierte Formate k&#246;nnen sowohl die Recherche als auch die t&#228;gliche Arbeit mit Daten erleichtern.

Auf dem Panel sitzen drei Vertreter:innen unterschiedlicher Institutionen, die Datenjournalist:innen nahe bringen, welchen Nutzen &quot;ihre&quot; Matadaten haben.

Gerade mit Blick auf Automatisierungen gibt es hier einiges Potenzial, etwa f&#252;r eine &quot;amtliche&quot; Aussage &#252;ber den Datenstand in einer Visualisierung. Damit einher geht aber auch die Frage danach, wie belastbar die Metadaten sind und wie einheitlich sie gepflegt werden.</description>
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            <category>Panel discussion</category>
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            <location>Seminar room I</location>
            
            <attendee>Michael H&#246;rz</attendee>
            
            <attendee>Andreas Becker</attendee>
            
            <attendee>Hannes W&#252;nsche</attendee>
            
            <attendee>Thomas Tursics</attendee>
            
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            <pentabarf:title>Vom Text zur Analyse: Large Language Models als Werkzeug f&#252;r datenjournalistische Anwendungen</pentabarf:title>
            <pentabarf:subtitle></pentabarf:subtitle>
            <pentabarf:language>de</pentabarf:language>
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            <summary>Vom Text zur Analyse: Large Language Models als Werkzeug f&#252;r datenjournalistische Anwendungen</summary>
            <description>Zach Seward, der neue Director of AI Initiatives der NYT, hat j&#252;ngst darauf hingewiesen, dass die verbreitete Annahme, Tools wie ChatGPT seien haupts&#228;chlich f&#252;r das Verfassen von Texten gedacht, das wahre Potenzial von Large Language Models (LLM) untersch&#228;tzt. Die eigentliche St&#228;rke von LLM liege nicht im Verfassen von Texten, sondern darin, aus unstrukturierten Texten strukturierte Daten zu gewinnen. Im komplexen Alltag von Journalist:innen erwiesen sich LLMs als n&#252;tzliche Werkzeuge, um Texte zusammenzufassen, Daten zu verstehen und Informationen strukturiert zu erfassen.

Wie jedoch gelingt der Br&#252;ckenschlag von dieser wichtigen und richtigen Einsch&#228;tzung des Potenzials von LLM in die konkrete datenjournalistische Praxis? 

Es gibt verschiedene Wege die Nutzung von LLM in ein Tooling f&#252;r explorative und produktive Anwendungen zu &#252;berf&#252;hren. LLM k&#246;nnen &#252;ber APIs programmatisch genutzt werden, Frameworks wie LangChain helfen bei der Abstraktion h&#228;ufiger Use Cases und neue No-Code-Ans&#228;tze wie FlowiseAI bieten einfache M&#246;glichkeiten, auch komplexe Verkettungen von Anfragen an LLM visuell zu modellieren.

Wir werden in diesem Workshop am Beispiel der Frameworks [Fabric](https://github.com/danielmiessler/fabric) einen weiteren Ansatz f&#252;r die Nutzung von LLM in der datenjournalistischen Praxis vorstellen: die Verwendung von LLM-Anfragen im Unix-Stil. Kuratierte Prompts aus einer erweiterbaren Bibliothek werden f&#252;r spezifischen Aufgaben ausgef&#252;hrt und k&#246;nnen mit anderen Werkzeugen auf der Ebene der Kommandozeile kombiniert werden. 

Dieser Ansatz erlaubt die einfache Verwendung von LLM-Anfragen in Pipelines, in denen Inhalte mit bestehenden Werkzeugen abgerufen werden, um durch LLM-Anfragen verarbeitet und an weiterverarbeitende Werkzeuge oder weitere LLM-Anfragen weitergereicht zu werden. Nach diesem Muster sollen im Workshop u.a. Webseiten, PDF-Dateien und Transkripte von YouTube-Videos mithilfe von LLM ausgewertet werden.

Grundkenntnisse in der Verwendung einer Unix-Shell sind hilfreich. F&#252;r die aktive Teilnahme am Workshop w&#228;re es zudem ratsam, Fabric vorab auf dem eigenen Laptop zu installieren.

[Beispiele des Workshops auf GitHub](https://github.com/sciencemediacenter/lab-scicar2024-workshop)</description>
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            <status>CONFIRMED</status>
            <category>Workshop</category>
            <url>https://24.scicar.de/scicar24/talk/NCBJDN/</url>
            <location>Seminar room I</location>
            
            <attendee>Meik Bittkowski</attendee>
            
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            <pentabarf:event-slug>-X839N7</pentabarf:event-slug>
            <pentabarf:title>Algorithmic Accountability: Wie messen und vermitteln wir, ob Algorithmen zuverl&#228;ssig und fair arbeiten?</pentabarf:title>
            <pentabarf:subtitle></pentabarf:subtitle>
            <pentabarf:language>de</pentabarf:language>
            <pentabarf:language-code>de</pentabarf:language-code>
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            <summary>Algorithmic Accountability: Wie messen und vermitteln wir, ob Algorithmen zuverl&#228;ssig und fair arbeiten?</summary>
            <description>In diesem interaktiven Workshop m&#246;chten wir gemeinsam mit den Teilnehmenden verschiedene Methoden und Ans&#228;tze zur Untersuchung und Vermittlung von &#8222;Algorithmic Accountability&#8220; erarbeiten. 
Die Workshop-Idee entstammt dem Projekt &#8222;Digital Humanities Ruhr &#8211; Algorithmic Accountability an der TU Dortmund&#8220;, das von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre gef&#246;rdert wird. Im Rahmen des Projekts widmen wir uns in der interdisziplin&#228;ren Hochschullehre der Frage nach der Verantwortung im Zusammenhang mit KI-Systemen und Algorithmen. Studierende aus der Journalistik und Statistik / Data Science bearbeiten gemeinsam Beispiele von &#8222;Entscheidungen durch Algorithmen&#8220;, indem sie ein Verst&#228;ndnis f&#252;r die Funktionsweise, Limitationen und gesellschaftlichen Auswirkungen von Algorithmen aufbauen. Gleichzeitig sollen sie die technischen Hintergr&#252;nde kommunizieren lernen und dabei insbesondere angemessen auf Fehlvorstellungen oder Ber&#252;hrungs&#228;ngste eingehen.
Im Workshop greifen wir solche Fragestellungen auf und m&#246;chten in Kleingruppen die notwendigen Schritte zur Analyse gesellschaftlich relevanter algorithmischer Systeme, wie beispielsweise Recommender-Systemen, Scoring-Systemen oder lernenden Systemen in sensiblen Bereichen, erarbeiten. 
Dabei m&#246;chten wir in einem ersten Schritt folgende Fragen thematisieren:
Welche Beispiele gibt es, wie war das Vorgehen? 
Welche Herausforderungen gab es dabei und gibt es allgemein? 
Was w&#252;rde ich gerne (anders) machen, was brauche ich daf&#252;r? 
Was wird ben&#246;tigt, um Ver&#228;nderungen umzusetzen? 
In einem zweiten Schritt wollen wir beleuchten, wie entsprechende Ergebnisse zielgruppenspezifisch kommuniziert werden sollten.</description>
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            <status>CONFIRMED</status>
            <category>Workshop</category>
            <url>https://24.scicar.de/scicar24/talk/X839N7/</url>
            <location>Seminar room I</location>
            
            <attendee>Kai-Robin Lange</attendee>
            
            <attendee>Dr. Henrike Weinert</attendee>
            
            <attendee>Prof. Dr. Katja Ickstadt</attendee>
            
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            <pentabarf:title>Browserdatenspenden wissenschaftlich und journalistisch einsetzen</pentabarf:title>
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            <pentabarf:language>de</pentabarf:language>
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            <summary>Browserdatenspenden wissenschaftlich und journalistisch einsetzen</summary>
            <description>F&#252;r die methodenfokussierte Pilotstudie zur Untersuchung journalistischer Onlinenutzung &quot;ICH DACHTE WIRKLICH, ICH W&#220;RDE NICHT NUR GOOGELN&quot; haben wir das Browserdatenspende-Werkzeug Webhistopy erarbeitet. Im Workshop m&#246;chten wir euch die Ergebnisse unseres Mixed-Methods-Zugangs zu Datenspenden von Journalist:innen und Webhistopy vorstellen. Ziel ist, das Tool und die Methode journalistisch und wissenschaftlich zu diskutieren. Daf&#252;r probieren wir Webhistopy aus und m&#246;chten erarbeiten, wie Webhistopy wissenschaftlich und journalistisch eingesetzt werden kann, welche (ethischen) Grenzen zu ziehen sind und welcher Form das Tool angepasst werden sollte.</description>
            <class>PUBLIC</class>
            <status>CONFIRMED</status>
            <category>Workshop</category>
            <url>https://24.scicar.de/scicar24/talk/8XCDCS/</url>
            <location>Seminar room II</location>
            
            <attendee>Maren Schuster</attendee>
            
            <attendee>Felix M&#252;nch</attendee>
            
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        <vevent>
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            <pentabarf:title>Die Versiegelung vermessen</pentabarf:title>
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            <summary>Die Versiegelung vermessen</summary>
            <description>## The project 
For the very first time, we plan to use a combination of satellite images and artificial intelligence to show how many areas of sealed soil exist across three cities in Germany: Hamburg, Leipzig and Stuttgart. Alongside the data analysis and visualization, we plan to investigate whether these areas are predominantly in private or public hands. The project is implemented as a cooperation between the non-profit media house CORRECTIV and the data agency Vertical52. We also plan to work together with local journalists. Focus of our publication will be an interactive map.

## Why is this relevant?
Sealing means that water for example due to heavy rains cannot drain into the ground. The more sealed areas there are, the more the risk of floods and drought increases. And sealed areas ensure that it gets hotter. Unsealing is one of the most important measures to protect people from the consequences of the climate crisis. And it is the task of the municipality. Since elections take place in June and September, we are planning several publications. 

## Methodology
For the detection of sealed areas, we use several detection procedures in combination with existing data from the municipalities (property cards, aerial photographs). The required data is obtained from geoportals and other available sources and normalized for further use. In addition to the existing information (buildings), we generate new information based on training data and models mechanical learning. For this purpose, buildings and roads are recognized, for example, and compared with existing data in order to identify unknown sealed areas.</description>
            <class>PUBLIC</class>
            <status>CONFIRMED</status>
            <category>Lecture/Presentation</category>
            <url>https://24.scicar.de/scicar24/talk/AXGCWS/</url>
            <location>Seminar room II</location>
            
            <attendee>Max Donheiser</attendee>
            
            <attendee>Marcus Pfeil</attendee>
            
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            <pentabarf:title>Editorial meets Artificial Intelligence: Bleibt Journalismus relevant, wenn KI-Modelle Inhalte erstellen?</pentabarf:title>
            <pentabarf:subtitle></pentabarf:subtitle>
            <pentabarf:language>de</pentabarf:language>
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            <summary>Editorial meets Artificial Intelligence: Bleibt Journalismus relevant, wenn KI-Modelle Inhalte erstellen?</summary>
            <description>Die zunehmende Automatisierung des Journalismus durch KI-Tools, die Inhalte nicht nur zur Produktion f&#252;r die Redaktionen vorbereiten, sondern in vielen F&#228;llen auch komplett schreiben, stellt die Medienbranche vor tiefgreifende Ver&#228;nderungen. Diese Entwicklung wirft wesentliche Fragen auf: Wie ver&#228;ndert sich die Beziehung zwischen Redaktionen und Lesern, wenn der urspr&#252;ngliche journalistische Prozess, den die Menschen gewohnt sind &#8211; Recherche, Analyse und das Verfassen von Texten &#8211; zunehmend durch Maschinenarbeit ersetzt wird? Welche Glaubw&#252;rdigkeit werden die Inhalte noch haben?

Ein zentraler Aspekt dieser gemeinsamen Diskussion ist die Frage, ob und wie klassische KPIs wie Klickzahlen, Verweildauer oder Engagement noch die tats&#228;chliche Rezeption der Inhalte widerspiegeln k&#246;nnen. Wird man &#252;berhaupt noch messen k&#246;nnen, wie Leser auf journalistische Inhalte reagieren? Wie wird sich herausfinden lassen, was die Leser wirklich bewegt, wenn Maschinen die Inhalte erstellen und zudem sortieren, was relevant f&#252;r die Leser ist? Kann hier die Einf&#252;hrung neuer dateninformierter Metriken in den Nachrichtenredaktionen helfen?

Schlie&#223;lich bleibt die Frage offen, wer in Zukunft bereit sein wird, f&#252;r Content zu zahlen, wenn klar ist, dass viele dieser Inhalte von Maschinen erstellt wurden. Wird das Bewusstsein f&#252;r journalistische Qualit&#228;t wachsen oder wird die Bereitschaft, f&#252;r Inhalte zu bezahlen, schwinden, wenn Leser immer weniger dem Content vertrauen k&#246;nnen, weil unklar ist, ob ein Mensch oder eine Maschine diesen produziert hat?</description>
            <class>PUBLIC</class>
            <status>CONFIRMED</status>
            <category>Other format</category>
            <url>https://24.scicar.de/scicar24/talk/D8XAXE/</url>
            <location>Seminar room II</location>
            
            <attendee>Ana Moya</attendee>
            
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            <pentabarf:title>Almost fail, actual fuck up or totally burned down</pentabarf:title>
            <pentabarf:subtitle></pentabarf:subtitle>
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            <summary>Almost fail, actual fuck up or totally burned down</summary>
            <description>Of course we all love to talk about what went great. But do we not learn the most from where we failed? This slot is open for a fun exchange about our short comings may it be in science or in data journalism.</description>
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            <status>CONFIRMED</status>
            <category>Other format</category>
            <url>https://24.scicar.de/scicar24/talk/8NYKAV/</url>
            <location>Seminar room II</location>
            
            <attendee>Haluka Maier-Borst</attendee>
            
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            <pentabarf:title>Begr&#252;&#223;ung</pentabarf:title>
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            <summary>Begr&#252;&#223;ung</summary>
            <description>Er&#246;ffnung des zweiten Tages der SciCAR24.</description>
            <class>PUBLIC</class>
            <status>CONFIRMED</status>
            <category>Other format</category>
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            <location>Auditorium</location>
            
            <attendee>Prof. Holger Wormer</attendee>
            
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            <pentabarf:title>Digital und resilient? Technologiegetriebene Demokratieforschung und Datenjournalismus in Krisenzeiten</pentabarf:title>
            <pentabarf:subtitle></pentabarf:subtitle>
            <pentabarf:language>de</pentabarf:language>
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            <summary>Digital und resilient? Technologiegetriebene Demokratieforschung und Datenjournalismus in Krisenzeiten</summary>
            <description>Die Digitalisierung hat unsere Art zu kommunizieren und die Welt zu begreifen radikal ver&#228;ndert. Urspr&#252;nglich als Plattformen f&#252;r den Austausch gedacht &#8211; und einst f&#252;r demokratische Protestbewegungen genutzt &#8211; dienen Online-Social-Networks heute oft als Organisationswerkzeuge f&#252;r antidemokratische Bewegungen. In den letzten Jahren haben multiple Krisen wie die Covid-Pandemie, der Klimawandel und der Krieg gegen die Ukraine, zusammen mit dem Aufstieg populistischer und autorit&#228;rer Kr&#228;fte, liberale Demokratien vor gro&#223;e Herausforderungen gestellt. Algorithmische Rankings und Empfehlungssysteme verst&#228;rken dabei Polarisierung und Desinformation. Gesellschaftliche Spannungen und Spaltungen werden immer sichtbarer. Doch entlang welcher Linien verlaufen diese Gr&#228;ben eigentlich? Wie k&#246;nnten demokratiest&#228;rkende Technologien und eine technologieorientierte Demokratieforschung aussehen? Wie lassen sich Plattformen so gestalten, dass sie den demokratischen Austausch f&#246;rdern? Und wie k&#246;nnen wir Desinformation mit Hilfe von KI effektiver analysieren und bek&#228;mpfen?

Ein neues Forschungsfeld in der Wirtschaftsinformatik, die Digitale Demokratie, untersucht, wie Technologien und Plattformen die Demokratie unterst&#252;tzen oder gef&#228;hrden k&#246;nnen, und entwickelt Ans&#228;tze f&#252;r eine pr&#228;zise Analyse gesellschaftlicher Stimmungen sowie f&#252;r resilientere, demokratische Technologien. Die Keynote gibt Einblicke in aktuelle Forschung und zeigt, wie Ans&#228;tze aus diesem praxisnahen Feld in den (Daten-)Journalismus &#252;bertragen werden k&#246;nnen.</description>
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            <attendee>Dr. Jonas Fegert</attendee>
            
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            <pentabarf:title>Demokratie auf der Kippe? Wie sich der Rechtsruck vermessen l&#228;sst</pentabarf:title>
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            <summary>Demokratie auf der Kippe? Wie sich der Rechtsruck vermessen l&#228;sst</summary>
            <description>Deutschlands politische Landschaft wandelt sich. Die AfD steht in den Umfragen weit &#252;ber ihrem Ergebnis bei der Bundestagswahl 2021. Neu gegr&#252;ndete Parteien an den politischen R&#228;ndern mischen die bekannte Parteienlandschaft auf, w&#228;hrend die Regierungskoalition kriselt.
Diese Entwicklungen lassen sich nicht nur mit den Umfrageergebnissen einzelner Parteien darstellen, sondern auch auf einer Waage der Demokratie. Die Waage hat sich seit der Bundestagswahl so weit nach rechts geneigt wie wahrscheinlich nie zuvor seit der Gr&#252;ndung der Bundesrepublik Deutschland. Es zeigt sich aber auch, wie neu gegr&#252;ndete Parteien und Massenproteste f&#252;r die Demokratie wieder zu einem gr&#246;&#223;eren Gleichgewicht f&#252;hren k&#246;nnen. Steht die Demokratie also auf der Kippe oder sorgen die W&#228;hlenden selbst f&#252;r eine Balance?
Wir diskutieren mit Journalist*innen und Wissenschaftler*innen, wie sich der Rechtsruck vermessen l&#228;sst. Im Superwahljahr wollen wir dabei auch einen Blick darauf werfen, wie sich die politische Stimmung in Deutschland im europ&#228;ischen Vergleich einsortiert und welche Unterschiede es zwischen den Bundesl&#228;ndern gibt. Wir berichten aus der Praxis, wie Journalismus und Wissenschaft gegenseitig davon profitieren k&#246;nnen, gemeinsam neue Daten zu erheben und sowohl f&#252;r Studien als auch f&#252;r die Berichterstattung aufzubereiten.

Moderation: Gianna-Carina Gr&#252;n</description>
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            <attendee>Gianna-Carina Gr&#252;n</attendee>
            
            <attendee>Natalie Sablowski</attendee>
            
            <attendee>S&#246;ren M&#252;ller-Hansen</attendee>
            
            <attendee>Dr. Jan Philipp Thomeczek</attendee>
            
            <attendee>Leonhard Eckwert</attendee>
            
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            <pentabarf:title>Was krabbelt da? Von der Insektenkamera ins Programm</pentabarf:title>
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            <summary>Was krabbelt da? Von der Insektenkamera ins Programm</summary>
            <description>Die **Biodiversit&#228;tskrise** ist eine stille, aber umso gr&#246;&#223;ere Bedrohung der Menschheit. Die Medien berichten dar&#252;ber, aber eine Gruppe von Tieren kommt dabei regelm&#228;&#223;ig zu kurz: Insekten. Dabei sind zentraler Bestandteil unserer &#214;kosysteme, das Fundament der Nahrungspyramide. Brechen sie weg, kollabieren komplette Lebensr&#228;ume. 

Eine Binse des Naturschutzes lautet: **&#8222;Menschen sch&#252;tzen nur das, was sie kennen.&#8220;** Die Leute m&#252;ssen also mehr &#252;ber Lebewesen in ihrer Umgebung erfahren &#8211; vor allem &#252;ber die, die nicht flauschig und s&#252;&#223; sind: K&#246;nigslibelle, Palpenmotte oder Warzenbei&#223;er. Insekten sind die vielf&#228;ltigste Tiergruppe auf dem Globus. Gleichzeitig f&#228;llt es vielen Redaktionen schwer, spannende journalistische Ans&#228;tze zur Biodiversit&#228;t zu entwickeln und umzusetzen. Journalisten schreiben nur &#252;ber das, was sie kennen.

Mit **&#8222;Was krabbelt da?&#8220;** wollen wir genau dort ansetzen. Gef&#246;rdert vom _Medieninnovationszentrum Babelsberg_ entwickeln wir eine Schnittstelle, die Daten von einer Insekten-Kamerafalle automatisch &#252;bertr&#228;gt, eine KI bestimmt die Tiere, und &#8222;Was krabbelt da&#8220; macht diese Daten f&#252;r innovative Formen der Berichterstattung nutzbar &#8211; etwa f&#252;r multimediale Live-Einblicke oder Dialogformate per Messenger. Redaktionen bekommen also tagesaktuelle Daten &#252;ber **Insekten direkt vor der eigenen T&#252;r** und k&#246;nnen ihren Nutzer*innen das Thema Artenvielfalt lebensnah und interaktiv vermitteln.

In diesem Workshop stellen wir die Technik vor und zeigen, **wie Redaktionen die Daten f&#252;r Journalismus &#252;ber Artenvielfalt einsetzen k&#246;nnen**. Wir st&#252;tzen uns dabei auf die Erfahrungen, die wir mit unseren Medienpartnern _Radio Potsdam_ und _RiffReporter.de_ in der Pilotphase dieses Projekts gesammelt haben &#8211; von Live-Einblicken wie eine Art Insekten-Wetterbericht &#252;ber Social-Media-Nutzung mit Multimedia-Anteilen bis hin zu H&#246;rer-Challenges und Gamification-Formaten.

Das Herzst&#252;ck von &#8222;Was krabbelt da?&#8220; ist die **_Insect-Detect_-Insektenkamera**, entwickelt von Wissenschaftlern des Julius-K&#252;hn-Instituts in Dossenheim und des Deutschen Zentrums f&#252;r integrative Biodiversit&#228;tsforschung (iDiv). Es handelt sich um eine DIY-Kamerafalle, deren Komponenten und Software Open Source sind.</description>
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            <status>CONFIRMED</status>
            <category>Workshop</category>
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            <attendee>Joachim Budde</attendee>
            
            <attendee>Sigrid M&#228;rz</attendee>
            
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            <pentabarf:title>Finding leads in big data lakes: State of the art of the FollowTheMoney toolkit</pentabarf:title>
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            <summary>Finding leads in big data lakes: State of the art of the FollowTheMoney toolkit</summary>
            <description>&#8220;FollowTheMoney&#8221; &#8211; that&#8217;s a research concept, a netherlands newsrooms name and a technical implementation of it. In this workshop we talk about the 3rd one, the toolkit around python&#8217;s &#8220;followthemoney&#8221;, originally developed by the OCCRP as the underlying foundation for Aleph. It allows data journalists and scientists working with structured data made out of entities such as Persons, Companies, and their relations. An important role plays deduplication of similar data points and detecting similarities based on statistical regression models.

Over the past years, there has been a lot of developing and extending of this tool outside of the scope of Aleph. This now allows researchers a diverse and adaptable toolchain for &#8220;FollowTheMoney&#8221; investigations (without or including Aleph). There are more tools building on top of it for scraping, transforming, deduplication, analyzing, storing and searching and even presenting or visualizing data for publications.

Due to recent work by OpenSanctions.org and investigativedata.io, the toolkit now allows creating a &quot;data lake&quot; with all the datasets relevant for a research group or organization. The methods allow retrieval, parsing, storing and deduplication of huge datasets, enrich them with other sources and keeping them up to date and easy to use for all kinds of investigations.

Examples of data projects using the &quot;FollowTheMoney&quot; stack are followthegrant.org (Tracking conflict of interests and industry influence on science), opensecuritydata.eu (companies, organizations or projects
that receive European Union security and military funding) or https://spendengerichte.correctiv.org (German court donations). 

In this workshop we will give a walk through of the current tool stack, how and what to use for which tasks, and work together with the attendees on real work examples around useful datasets.</description>
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            <category>Workshop</category>
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            <attendee>Simon W&#246;rpel</attendee>
            
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            <pentabarf:title>Den Zufall in den Griff bekommen: KI-Modelle und Prompts mit Chainforge testen</pentabarf:title>
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            <summary>Den Zufall in den Griff bekommen: KI-Modelle und Prompts mit Chainforge testen</summary>
            <description>Sprachmodelle wie GPT-4 oder Claude sind schwer zu beherrschen: Sie sind nicht deterministisch, das Ergebnis h&#228;ngt stark vom Zufall ab. Und schon kleine Ver&#228;nderungen beim Prompten f&#252;hrt zu radikal anderen Ergebnissen. Um sie einsetzen zu k&#246;nnen, muss man deshalb systematisch testen und auswerten &#8211; und dabei ist Chainforge eine gro&#223;e Hilfe. Wir zeigen in diesem Workshop, wie man das Werkzeug aufsetzt, wie man es benutzt &#8211; und welche Ergebnisse man so gewinnen kann.</description>
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            <category>Workshop</category>
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            <location>Seminar room I</location>
            
            <attendee>Jan Eggers</attendee>
            
            <attendee>Sebastian Mondial</attendee>
            
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            <pentabarf:title>Landwirtschaft in der Krise? Wie wir mit Daten &#252;ber den Agrarsektor berichten</pentabarf:title>
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            <summary>Landwirtschaft in der Krise? Wie wir mit Daten &#252;ber den Agrarsektor berichten</summary>
            <description>*Steckt die Landwirtschaft in der Krise? Gibt es ein &#8222;H&#246;festerben&#8220;? H&#228;ngen die B&#228;uerinnen und Bauern wirklich alle am Tropf der Subventionen?* 

Bei der Berichterstattung &#252;ber die strukturellen Probleme des Agrarsektors ging in den vergangenen Monaten einiges durcheinander. Der Datenjournalismus sollte dabei zur Versachlichung dieser Debatten beitragen. Verschiedene Statistiken &#252;ber die Landwirtschaft, erhoben von den statistischen &#196;mtern und anderen Institutionen, k&#246;nnen f&#252;r die Berichterstattung genutzt werden. In diesem Workshop wollen wir einen &#220;berblick &#252;ber Datenquellen geben, wichtige Fachbegriffe erkl&#228;ren und Fallstricke aufzeigen, die sich beispielsweise aus den Methodiken der Datenerhebung ergeben. 

Ziel des Workshops ist es, euch zu bef&#228;higen, &#246;ffentlich verf&#252;gbare Daten &#252;ber den deutschen Agrarsektor zu nutzen und Schl&#252;sse &#252;ber die Situation der Landwirtschaft in den Regionen zu ziehen. Ihr lernt, was hinter Begriffen wie &#8222;H&#246;festerben&#8220; steht, warum die Einkommen in der Landwirtschaft so schwer zu beziffern sind und warum die EU-Direktzahlungen bestimmten Betrieben mehr n&#252;tzen als anderen. Das Format des Workshops ist interaktiv. Wir freuen uns auf eure Erfahrungen und Einblicke in eure Arbeit mit Agrardaten.</description>
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            <category>Workshop</category>
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            <location>Seminar room II</location>
            
            <attendee>Simon Jockers</attendee>
            
            <attendee>Maren Kr&#228;mer</attendee>
            
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            <pentabarf:title>Investigating Science: Mit Forschungsdatenbanken problematische Wissenschaft aufsp&#252;ren</pentabarf:title>
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            <summary>Investigating Science: Mit Forschungsdatenbanken problematische Wissenschaft aufsp&#252;ren</summary>
            <description>We want to present approaches and methods for using bibliographic data to investigate problematic research practices. One main approach is based on our &quot;Follow the Grant&quot; project investigating conflict of interest. Companies for example in the medical, food and environmental sector are known to spend billions funding research and scientists, thereby biasing researchers and distorting research priorities and results. We also have recently expanded the approach in the &quot;Investigating Science&quot; project, which addresses different topics, such as preprints, retractions and problematic funding.We will discuss different approaches and investigations, many of which involved the panellists. The attendees will walk away from the session with an understanding of the importance of commercial influence on science and medicine, relevant story angles and ways to investigate them. We will also discuss some of the datasets that are available and useful for these kind of investigations, for example Open Access corpora and other related datasets, including how to work with them and what the pitfalls are. 
www.followthegrant.org, https://prototypefund.de/project/investigating-science/</description>
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            <category>Panel discussion</category>
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            <location>Seminar room II</location>
            
            <attendee>Simon W&#246;rpel</attendee>
            
            <attendee>Hristio Boytchev</attendee>
            
            <attendee>Natalie Widmann</attendee>
            
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